Das war der Gipfel -Sonntag 3.6.07-
Hier nun die Fortsetzung, wer erst den Teil 1 -Samstag 2.6.07- lesen möchte -->hier lang.
Morgens Attac-Plenum als Auswertung zur Demo und der Abschlusskundgebung vom Vortag. Kontrovers geführt die sogenannte Gewaltdiskussion. Aber immer mehr zeichnet sich ab, das die offizielle Deeskalationsstrategie in Wirklichkeit auch eskaliert hat, wie das „präsentierte“ Polizeifahrzeug, Scheinfestnahme eines angeblichen „Autonomen“ durch Zivilbeamte um die Stimmung anzuheizen. Polizeieinheiten die tief in die Massen vorstoßen und dann eingekesselt, mit Steine beworfen werden.
Für einen Blitzeinsatz werden 3 Leute für den Backstage-Einlass an der Bühne am Stadthafen gesucht, wir melden uns.
Der Sonntag ist überschrieben als „Aktionstag für globale Landwirtschaft“. Hier nehmen von den Plauenern H. und T. teil. Nach einer Auftaktkundgebung vor der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Rostock ziehen 5000 Menschen als eine friedliche Demo in die Innenstadt. Die Demonstranten fordern das Recht auf selbstbestimmte Landwirtschaft und Ernährung ein. Der Demonstrationszug wurde begleitet von mehreren Traktoren, Clowns-Gruppen und selbst gebastelten Großpuppen des NGO-Netzwerks Gerechtigkeit Jetzt!
Georg Jansen, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (ABL) sagt „Wir haben gute Gründe, warum wir hier sind, entgegen der Rhetorik der Hunger- und Armutsbekämpfung, die jeden G8-Gipfel begleitet, verfolgen die reichsten Industrieländer eine zerstörerische, neoliberal zugespitzte Agrar- und Fischereipolitik, die zu mehr Vertreibung, Hunger und rasant wachsender Ungleichheit führt. Hiervon profitieren weltweit vor allem transnationale Konzerne und Großagrarier. Die G8-Regierungen und die EU haben einen erheblichen Anteil daran, dass die Existenzgrundlagen von Kleinbauern insbesondere in den ärmeren Ländern systematisch zerstört werden.
Danach führt eine Fahrrad-Rallye nach Groß Lüsewitz, wo sich ein Agro-Bio-Technikum befindet. Hier wachsen auf Versuchsfelder gentechnisch veränderten Pflanzen, die umzäunt, von Polizisten mit Hunden und zu Pferd – und das nicht nur während des G8, sondern rund um die Uhr, wie ein Bauer versichert - bewacht werden.
Auf der Kundgebung dort wird in vielen Beiträgen zu dieser Thematik Stellung genommen.
Für die musikalische Umrahmung sorgen eine Samba-Gruppe und „Klaus der Geiger“ mit seiner Live-Band.
Links:
Bericht auf Gipfelsoli.org
Video-Clips vom Tage auf G8-TV
Morgens Attac-Plenum als Auswertung zur Demo und der Abschlusskundgebung vom Vortag. Kontrovers geführt die sogenannte Gewaltdiskussion. Aber immer mehr zeichnet sich ab, das die offizielle Deeskalationsstrategie in Wirklichkeit auch eskaliert hat, wie das „präsentierte“ Polizeifahrzeug, Scheinfestnahme eines angeblichen „Autonomen“ durch Zivilbeamte um die Stimmung anzuheizen. Polizeieinheiten die tief in die Massen vorstoßen und dann eingekesselt, mit Steine beworfen werden.
Für einen Blitzeinsatz werden 3 Leute für den Backstage-Einlass an der Bühne am Stadthafen gesucht, wir melden uns.
Der Sonntag ist überschrieben als „Aktionstag für globale Landwirtschaft“. Hier nehmen von den Plauenern H. und T. teil. Nach einer Auftaktkundgebung vor der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Rostock ziehen 5000 Menschen als eine friedliche Demo in die Innenstadt. Die Demonstranten fordern das Recht auf selbstbestimmte Landwirtschaft und Ernährung ein. Der Demonstrationszug wurde begleitet von mehreren Traktoren, Clowns-Gruppen und selbst gebastelten Großpuppen des NGO-Netzwerks Gerechtigkeit Jetzt!
Quelle: indybay
Georg Jansen, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (ABL) sagt „Wir haben gute Gründe, warum wir hier sind, entgegen der Rhetorik der Hunger- und Armutsbekämpfung, die jeden G8-Gipfel begleitet, verfolgen die reichsten Industrieländer eine zerstörerische, neoliberal zugespitzte Agrar- und Fischereipolitik, die zu mehr Vertreibung, Hunger und rasant wachsender Ungleichheit führt. Hiervon profitieren weltweit vor allem transnationale Konzerne und Großagrarier. Die G8-Regierungen und die EU haben einen erheblichen Anteil daran, dass die Existenzgrundlagen von Kleinbauern insbesondere in den ärmeren Ländern systematisch zerstört werden.
Quelle: indybay
Danach führt eine Fahrrad-Rallye nach Groß Lüsewitz, wo sich ein Agro-Bio-Technikum befindet. Hier wachsen auf Versuchsfelder gentechnisch veränderten Pflanzen, die umzäunt, von Polizisten mit Hunden und zu Pferd – und das nicht nur während des G8, sondern rund um die Uhr, wie ein Bauer versichert - bewacht werden.
Auf der Kundgebung dort wird in vielen Beiträgen zu dieser Thematik Stellung genommen.
Für die musikalische Umrahmung sorgen eine Samba-Gruppe und „Klaus der Geiger“ mit seiner Live-Band.
Links:
Bericht auf Gipfelsoli.org
Video-Clips vom Tage auf G8-TV
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Liebe Gruesse :-)
und einen schönen Tag wünsche ich Dir oder regnet es bei Dir auch?
Diane