Geträumt
Eigentlich habe ich ja einen sehr festen und tiefen Schlaf, Mrs.K. kann da ein Lied von singen und wenn ich träume bleibt äußerst selten nach dem Erwachen etwas haften, heute war wohl so ein seltener Augenblick:
Ich befinde mich im Wohnheim an meinem Studienort C. Aber eigentlich bin ich kein richtiger Student mehr, benötige das Zimmer eigentlich nicht, irgendwann gehe ich dann doch mein Zimmer besuchen, lerne meinen Mitbewohner kennen, die Bude ist voll mit Studenten, kenne keinen davon. Alles ist verändert und ich ertappe mich dabei, wie ich denen davon erzähle wie es früher war bis ich erschrocken denke, "wie es früher war"... du redest schon wie ein alter Mann. Auf dem Tisch liegt eine Ansichtskarte, meine Oma schreibt mir, das sie zu ihrem 87.Geburtstag kommen wird. Plötzlich ist sie auch schon da, das verrückte daran ist, dass sie ja eigentlich mit schwerer Altersdemenz im Pflegeheim lebt, hier kann sie sich wieder am Gespräch beteiligen, erzählt manchmal krasses Zeug, kommt aber bei den Studenten gut an. Ich bin völlig von der Rolle, so wie ich sie kenne kann sie sich mit niemanden mehr unterhalten, nun das. Dies fällt auch den anderen auf und sie fragen nach dem Hintergrund. Ich erzähle es ihnen und das sie eigentlich nicht ihren 87. sondern ihren 93. feiert.
Ich beschließe dies alles mit der Kamera aufzunehmen, als Beweis, weil mir sowieso keiner glauben wird.
Dann bin ich aufgewacht.... und habe eine Stunde im morgendlichen Bett gegrübelt, ich konnte nicht aufstehen, war wie gefangen noch vom Traum.
Man sagt ja, Träume sind unverarbeitete Erlebnisse, Gedanken usw. Ist es die Angst sehr alt zu werden und das dieses Ende wohl mit einem dahin siechen verbunden sein könnte?
Ich habe noch zwei Omas, die eine ist seit neun Jahren bettlägerig aber für ihr Alter (92 Jahre) noch ganz fit, interessiert an ihrer Umwelt, Familie usw. Leider läßt ihre Sehkraft immer mehr nach (Star), ist auch nicht operierbar, da sie Zucker hat, ja und man muß auch etwas lauter mit ihr reden, weils mit dem Hören auch nicht mehr so klappt. Nennt sich betreutes Wohnen, 3x am Tag kommt der Pflegedienst zum Essen reichen, Körperhygiene, Windeln wechseln usw.
Meine andere Oma (die von der ich träumte) ist in einem Pflegehein, Alterdemenz so schlimm, dass sie kaum redet, niemanden erkennt, nicht mehr aufsteht... ich hatte sie (wie auch meine andere Omi) beim letzten Berlinaufenthalt besucht, die Schwestern hatten mich noch vorgewarnt, bevor ich das Zimmer betrat, es ist schlimm, wenn ein Mensch an dem du soviel Erinnerungen hast, wie ein willenloses Stück Fleisch daliegt, atmet, aber nicht sichtbar im Kontakt mit dem Leben ist.
Ja, ich habe Angst davor so zu enden...
Wie steht ihr zum "Älter"-werden, schon mal mit dem Thema Lebensende auseinander gesetzt?
Ich befinde mich im Wohnheim an meinem Studienort C. Aber eigentlich bin ich kein richtiger Student mehr, benötige das Zimmer eigentlich nicht, irgendwann gehe ich dann doch mein Zimmer besuchen, lerne meinen Mitbewohner kennen, die Bude ist voll mit Studenten, kenne keinen davon. Alles ist verändert und ich ertappe mich dabei, wie ich denen davon erzähle wie es früher war bis ich erschrocken denke, "wie es früher war"... du redest schon wie ein alter Mann. Auf dem Tisch liegt eine Ansichtskarte, meine Oma schreibt mir, das sie zu ihrem 87.Geburtstag kommen wird. Plötzlich ist sie auch schon da, das verrückte daran ist, dass sie ja eigentlich mit schwerer Altersdemenz im Pflegeheim lebt, hier kann sie sich wieder am Gespräch beteiligen, erzählt manchmal krasses Zeug, kommt aber bei den Studenten gut an. Ich bin völlig von der Rolle, so wie ich sie kenne kann sie sich mit niemanden mehr unterhalten, nun das. Dies fällt auch den anderen auf und sie fragen nach dem Hintergrund. Ich erzähle es ihnen und das sie eigentlich nicht ihren 87. sondern ihren 93. feiert.
Ich beschließe dies alles mit der Kamera aufzunehmen, als Beweis, weil mir sowieso keiner glauben wird.
Dann bin ich aufgewacht.... und habe eine Stunde im morgendlichen Bett gegrübelt, ich konnte nicht aufstehen, war wie gefangen noch vom Traum.
Man sagt ja, Träume sind unverarbeitete Erlebnisse, Gedanken usw. Ist es die Angst sehr alt zu werden und das dieses Ende wohl mit einem dahin siechen verbunden sein könnte?
Ich habe noch zwei Omas, die eine ist seit neun Jahren bettlägerig aber für ihr Alter (92 Jahre) noch ganz fit, interessiert an ihrer Umwelt, Familie usw. Leider läßt ihre Sehkraft immer mehr nach (Star), ist auch nicht operierbar, da sie Zucker hat, ja und man muß auch etwas lauter mit ihr reden, weils mit dem Hören auch nicht mehr so klappt. Nennt sich betreutes Wohnen, 3x am Tag kommt der Pflegedienst zum Essen reichen, Körperhygiene, Windeln wechseln usw.
Meine andere Oma (die von der ich träumte) ist in einem Pflegehein, Alterdemenz so schlimm, dass sie kaum redet, niemanden erkennt, nicht mehr aufsteht... ich hatte sie (wie auch meine andere Omi) beim letzten Berlinaufenthalt besucht, die Schwestern hatten mich noch vorgewarnt, bevor ich das Zimmer betrat, es ist schlimm, wenn ein Mensch an dem du soviel Erinnerungen hast, wie ein willenloses Stück Fleisch daliegt, atmet, aber nicht sichtbar im Kontakt mit dem Leben ist.
Ja, ich habe Angst davor so zu enden...
Wie steht ihr zum "Älter"-werden, schon mal mit dem Thema Lebensende auseinander gesetzt?
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