wieder in der Heimat
pünklich zum ersten Wintereinbruch, es schneit zart bleibt aber nicht liegen, melde ich mich von unserem Tschechien-Urlaub zurück. Bei solch grauslich kaltem Wetter kann Mensch ja nur im warmen Büro sitzen.
Gestern mußte ich erstmal die wichstigsten Mails und Arbeiten erledigen, aber heute gibt es einen kurzen Reisebericht. Weitere Bilder finden sich auch im Foto-Blog.
Am Donnerstag nachmittag aufs Geradewohl gestartet, schlugen wir abends in Klášterec (Klösterle) auf. nach der Mammutjagd ging es ans Höhle suchen, was sich als gar nicht so einfach erwies. Die Kur-Pension sowie eine weitere kleine waren voll, das Hotel Novohradsky war uns zu teuer. Schließlich kamen wir im Hotel Slávie unter... das Zimmer erinnerte daran, was so in den 70ern bestimmt mal in war, aber das Bad mit Wanne und Dusche war modern, die Betten und das Frühstück am nächsten Morgen ok.
Am nächsten Morgen ging es zum Schloß. Hier ist ein böhmisches Porzellanmuseum untergebracht, also am besten mit einem Elefanten als Haustier dort auftauchen
. Für 201Kr.(100 pro Person +1Kr. fürs Kind) bekamen wir eine persönliche deutsche Führung. Dann erstiegen wir noch den Turm, genossen die Aussicht und machten uns dann daran den Schloßpark anzusehen.
Nun hieß es auch schon Abschied nehmen, wollten wir unser Tagesziel, Most noch errreichen. Wir hatten uns im Internet vorher das Hotel Cascade ausgesucht. Es wurde ein Trip in die Vergangenheit.... Früher, also irgendwann in den 80ern war das für sozialistische Verhältnisse ja bestimmt ganz chic dort zu wohnen. Die Inneneinrichtung hatte man dann wohl warscheinlich aus Nostalgiegründen auch auf diesen Stand belassen. Hier mal ein Blick in unser Appartment, 2 Zimmer durch eine Tür miteinander verbunden inklusive Innen-WC und -Dusche. (Die sind nicht im Rohzustand, sondern sind so)
Am nachmittag fuhren wir noch rauf zur Burg Hnévín um uns einen Überblick zu verschaffen. Später habe ich mich in der Touristeninfo aufklären lassen. Das alte Most (zu deutsch Brüx) mußte in den 60ern komplett einem Braunkohletagebau weichen und es wurde eine Betonstadt auf der grünen Wiese errichtet. Hier mal ein Blick auf das "Zentrum" von unserem Hotelzimmer aus:
Am Samstag ging es vormittags dann zur Burg Jezeři (Eisenberg). Extra für uns
wurde ein kleines "Fest" veranstaltet.
Neben Verkaufsständen wurde ein gruslige Schloßführung angeboten und es stand so manchem kleineren (und größerem) Kind das Wasser in den Augen...Mit einem Ruf "Komm jetzt!" befreite mich Mrs.K. aus den Fängen der Vampire, die mich schon umgarnten.
Am Nachmittag, es fing an zu regnen, gingen wir dann ins Aquadrom, ein Erlebnisbad in Most. Abends dann wieder Mammut jagen, ich dachte schon ich hätte die ultimative Jagdstätte gefunden, erwies sich aber als Trugschluß. Schließlich futterten wir uns beim Chinesen durch.
Sonntag früh Sachen packen, das nicht allzu berauschende Frühstück im Hotel und dann ging es in das Spielzeugdorf Seiffen. Schließlich sind es nur ca.20 km von Most aus.
Hier wurde ich knallhart im Spielzeugmuseum mit meiner Vergangenheit konfrontiert. Ja damit haben wir damals gespielt und nicht so ein Handy / Nitendo / Playstation-Quatsch und deshalb sind wir groß und stark geworden!!!
Natürlich haben wir auch weiter für Weihnachten aufgerüstet, mir hatte es diese Pyramide und der Nussknackerweihnachtsmann nebst Räuchermännel-Schneemänner angetan.
Nachmittag ging es wieder über Reitzenhain nach Tschechien und dann ....
Vollsperrung der Fernverkehrsstraße zwischen Chumotov und Ostrov. Da sich nix tat Rallay-Helm aufgesetzt, mit Mrs.K. als perfekter, kartenlesender Co-Pilot ab durch die Berge, Stau umfahren. Das schönste war ungefähr 5 tschechische Autos fuhren uns hinterher. Dann kamen wir mitten im Wald an eine Weggabelung, stömender Regen, stockduster. Anhalten, tschechisches Palaver, ein Tscheche vorneweg, wir hinterher. Krasser Fehler, Straße führte durch ein Dörfchen und mutierte dann zum Holperweg. In einer Senke dann Schluß vor einem riesigen Schlammloch. Wieder allgemeines Palaver, 2 Autos fuhren weiter in den Wald hinein, wir haben sie nie wieder gesehen. Wenden auf dem Waldweg, vorne Abgrund, hinten Hang, Regen, nix Sicht und das mit meiner tiefergelegten Karre. Wieder kraftvoll bergan gedüst und an der Weggabelung die andere Straße genommen. Hätte ich mal gleich auf Mrs.K. und nicht auf die Tschechen gehört. Das Auto am nächsten Morgen sah dann wirklich wie nach einer Rallay aus....
Ach ja Unterkunft in der netten Pension 96 in Ostrov (Schlackenwerth) gefunden.
Am Montag ging es dann nach Karlovy Vary (Karlsbad). Fest in russischer Hand, Einkaufparadies für die Damenwelt, Pelz/Ledergeschäfte wechseln sich mit Schmuck- und Klamottenläden ab. Wir machten nach Besuch der Touristeninformation einen Stadtrundgang, kosteten das Heilwasser. Nie im Leben lasse ich mir so eine Trinkkur verschreiben, das Zeuch schmeckt einfach furchtbar! Maximal eine Pivo-Kur...
Besonderen Spaß hatten wir dann noch im Lift der im Aussichtsturm Diana eingebaut ist... hier das angebrachte Warnschild:
Abends kamen wir dann kaputt in Ostrov an und am nächsten Morgen ging es nach Einkauf im Supermarkt und tanken über Klingenthal wieder in Richtung Heimat.
Na ja so ganz kurz ist der Bericht ja dann doch nicht geworden, vielen Dank für eure Geduld beim Lesen.
LG Mr.D.
Am Donnerstag nachmittag aufs Geradewohl gestartet, schlugen wir abends in Klášterec (Klösterle) auf. nach der Mammutjagd ging es ans Höhle suchen, was sich als gar nicht so einfach erwies. Die Kur-Pension sowie eine weitere kleine waren voll, das Hotel Novohradsky war uns zu teuer. Schließlich kamen wir im Hotel Slávie unter... das Zimmer erinnerte daran, was so in den 70ern bestimmt mal in war, aber das Bad mit Wanne und Dusche war modern, die Betten und das Frühstück am nächsten Morgen ok.
Am nächsten Morgen ging es zum Schloß. Hier ist ein böhmisches Porzellanmuseum untergebracht, also am besten mit einem Elefanten als Haustier dort auftauchen Nun hieß es auch schon Abschied nehmen, wollten wir unser Tagesziel, Most noch errreichen. Wir hatten uns im Internet vorher das Hotel Cascade ausgesucht. Es wurde ein Trip in die Vergangenheit.... Früher, also irgendwann in den 80ern war das für sozialistische Verhältnisse ja bestimmt ganz chic dort zu wohnen. Die Inneneinrichtung hatte man dann wohl warscheinlich aus Nostalgiegründen auch auf diesen Stand belassen. Hier mal ein Blick in unser Appartment, 2 Zimmer durch eine Tür miteinander verbunden inklusive Innen-WC und -Dusche. (Die sind nicht im Rohzustand, sondern sind so)
Am nachmittag fuhren wir noch rauf zur Burg Hnévín um uns einen Überblick zu verschaffen. Später habe ich mich in der Touristeninfo aufklären lassen. Das alte Most (zu deutsch Brüx) mußte in den 60ern komplett einem Braunkohletagebau weichen und es wurde eine Betonstadt auf der grünen Wiese errichtet. Hier mal ein Blick auf das "Zentrum" von unserem Hotelzimmer aus:
Am Samstag ging es vormittags dann zur Burg Jezeři (Eisenberg). Extra für uns
Neben Verkaufsständen wurde ein gruslige Schloßführung angeboten und es stand so manchem kleineren (und größerem) Kind das Wasser in den Augen...Mit einem Ruf "Komm jetzt!" befreite mich Mrs.K. aus den Fängen der Vampire, die mich schon umgarnten.
Am Nachmittag, es fing an zu regnen, gingen wir dann ins Aquadrom, ein Erlebnisbad in Most. Abends dann wieder Mammut jagen, ich dachte schon ich hätte die ultimative Jagdstätte gefunden, erwies sich aber als Trugschluß. Schließlich futterten wir uns beim Chinesen durch.
Sonntag früh Sachen packen, das nicht allzu berauschende Frühstück im Hotel und dann ging es in das Spielzeugdorf Seiffen. Schließlich sind es nur ca.20 km von Most aus.Hier wurde ich knallhart im Spielzeugmuseum mit meiner Vergangenheit konfrontiert. Ja damit haben wir damals gespielt und nicht so ein Handy / Nitendo / Playstation-Quatsch und deshalb sind wir groß und stark geworden!!!
Natürlich haben wir auch weiter für Weihnachten aufgerüstet, mir hatte es diese Pyramide und der Nussknackerweihnachtsmann nebst Räuchermännel-Schneemänner angetan.
Nachmittag ging es wieder über Reitzenhain nach Tschechien und dann ....
Vollsperrung der Fernverkehrsstraße zwischen Chumotov und Ostrov. Da sich nix tat Rallay-Helm aufgesetzt, mit Mrs.K. als perfekter, kartenlesender Co-Pilot ab durch die Berge, Stau umfahren. Das schönste war ungefähr 5 tschechische Autos fuhren uns hinterher. Dann kamen wir mitten im Wald an eine Weggabelung, stömender Regen, stockduster. Anhalten, tschechisches Palaver, ein Tscheche vorneweg, wir hinterher. Krasser Fehler, Straße führte durch ein Dörfchen und mutierte dann zum Holperweg. In einer Senke dann Schluß vor einem riesigen Schlammloch. Wieder allgemeines Palaver, 2 Autos fuhren weiter in den Wald hinein, wir haben sie nie wieder gesehen. Wenden auf dem Waldweg, vorne Abgrund, hinten Hang, Regen, nix Sicht und das mit meiner tiefergelegten Karre. Wieder kraftvoll bergan gedüst und an der Weggabelung die andere Straße genommen. Hätte ich mal gleich auf Mrs.K. und nicht auf die Tschechen gehört. Das Auto am nächsten Morgen sah dann wirklich wie nach einer Rallay aus....
Ach ja Unterkunft in der netten Pension 96 in Ostrov (Schlackenwerth) gefunden.
Am Montag ging es dann nach Karlovy Vary (Karlsbad). Fest in russischer Hand, Einkaufparadies für die Damenwelt, Pelz/Ledergeschäfte wechseln sich mit Schmuck- und Klamottenläden ab. Wir machten nach Besuch der Touristeninformation einen Stadtrundgang, kosteten das Heilwasser. Nie im Leben lasse ich mir so eine Trinkkur verschreiben, das Zeuch schmeckt einfach furchtbar! Maximal eine Pivo-Kur...
Besonderen Spaß hatten wir dann noch im Lift der im Aussichtsturm Diana eingebaut ist... hier das angebrachte Warnschild:
Abends kamen wir dann kaputt in Ostrov an und am nächsten Morgen ging es nach Einkauf im Supermarkt und tanken über Klingenthal wieder in Richtung Heimat.
Na ja so ganz kurz ist der Bericht ja dann doch nicht geworden, vielen Dank für eure Geduld beim Lesen.
LG Mr.D.
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